Old School Backup  [GELÖST]

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MLan
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Old School Backup

Post by MLan »

Ich würde es in Zukunft begrüßen, dass es eine Möglichkeit gäbe,
dass der User oder Admin ein Backup anlegen kann,
welches mit tar.gz oder von mir aus auch mit zip gepackt ist.

/home/users/<user>/
/var/mail/vhost/<userdomains>/
<user>msql

Hintergrund ist der, dass es zB Kunden gibt, die meinen woanders hosten zu lassen.
So könnte man schnell ein brauchbares Backup zusammenklicken und der Kunde kann mit all seinen Daten abfatzen.

Außerdem bin ich mit der augenblicklichen Bäckuplösung alles andere als glücklich.


Gruß Mlan
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24unix
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Re: Old School Backup

Post by 24unix »

MLan wrote: Mon 4. Apr 2022, 12:19 Außerdem bin ich mit der augenblicklichen Bäckuplösung alles andere als glücklich.
Was gefällt Dir denn an restic nicht?

Ich finde es recht brauchbar, aber evtl. fehlt noch ein WebFrontend für den direkten Zugriff auf die Repos.
Evtl. baue ich mal so etwas.
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Jolinar
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Re: Old School Backup

Post by Jolinar »

Wenn du auf die Schnelle eine solide und simpel umzusetzende Lösung brauchen solltest, könntest du dir ja mal Tartarus Backup anschauen.
Tartarus ist eine Sammlung von Shellscripten und setzt auf bereits vorhandene Systemprogramme auf. Eine zusätzliche Softwareinstallation ist also nicht notwendig.
Es werden vollständige und inkrementelle Backups unterstützt genauso wie LVM und verschlüsselte Backups.
Da sich die verschiedensten Backupprofile über einfache Konfigurationsfiles anlegen lassen, kann man so eine sehr individuelle Backuplösung zusammenbasteln.
Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, daß er inkompetent ist. (David Dunning)
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Alexander
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Re: Old School Backup  [GELÖST]

Post by Alexander »

So etwas ist nicht geplant. Zumal, dein beschriebenes Szenario kannst du doch recht simpel via Cronjob und wenigen Zeilen Code abbilden.
Mit freundlichen Grüßen / Best regards
Alexander Mahr

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MLan
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Re: Old School Backup

Post by MLan »

Alexander wrote: Mon 4. Apr 2022, 14:36 So etwas ist nicht geplant. Zumal, dein beschriebenes Szenario kannst du doch recht simpel via Cronjob und wenigen Zeilen Code abbilden.
Ich habe auf allen meinen Server so einen cronjob mit 117 Zeilen Code abgebildet.
Dass läuft seit Jahren absolut problemlos und weitaus performanter als das anfällige unzuverlässige alte 7z.backup oder das restic.
Im Forum hier gibt es ja auch genug Fehler Meldungen mit dem restic.

Und vor allem , wie gebe ich dem Kunde so ein restic backup wenn er meinen Server verlässt ?

Na gut das Thema ist dann leider gestorben.
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Alexander
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Re: Old School Backup

Post by Alexander »

Fehler mit Restic? Zeig mir gerne mal Berichte, die nicht bereits durch ein Update gefixt sind? Aktuell sind mir keinerlei fundamentale Probleme / Probleme im Design des Backup-Systems bekannt.
Unbegründete Kritik mag ich nicht gern, führ deshalb gern auch einmal das Wort "unzuverlässig" aus.

Oder soll hier einfach nur Frust abgeladen werden? Einige Formulierungen deinerseits lassen darauf schließen.

Und vor allem , wie gebe ich dem Kunde so ein restic backup wenn er meinen Server verlässt?
- Alle Informationen findet man hier, nicht umsonst ist diese Seite im KeyHelp auch verlinkt: https://restic.net/
- Restic besteht aus einer einzelnen Binary, besitzt keinerlei Abhängigkeiten und ist auf Linux, BSD, Mac und Windows nutzbar. Ein Nutzer brauch dazu keinen Server und kann Restic am heimischen Rechner bedienen und auf seine gesicherten Daten zugreifen (GO sei Dank)
- Er brauch lediglich sein Repository, wenn der Kunde nicht ohnehin schon Remote speichert, händigst du ihm sein Repository aus.
Mit freundlichen Grüßen / Best regards
Alexander Mahr

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Re: Old School Backup

Post by @ITS »

+1

Muss das Topic mal hochholen...
habe mir das ganze angesehen und brauche ebenfalls eine einfache lesbare Backup-Lösung übers Interface für den User.
Kein einfacher Webhosting User fangt damit was an - das ist mal die Realität.
Backup/Restore im selben System OK (auch wenn das für einige umständlich wird mit Repository - egal und noch verständlich)
Als Full-Serverbackup ebenso sicher gut.
Aber um sich selbst als User Backups zu ziehen, soll/muss das einfach angeboten werden - und da sind lesbare gezippte Files sinnvoll für FTP/DB (u. ggf. IMAP.) - das wird sogar bei jeden mir bekannten Hoster für den User genauso einfach gehalten, sofern ein Backup dabei ist. Manche legen sogar autom. DB Backups täglich als Zip ab..

Jedenfalls wäre es Wünschenswert, wenn man zumindest die FTP Dateistruktur als auch die Datenbanken als gepacktes Archiv für den User als Backup ermöglichst (zumindest nur als manuelles) - das sollte bei "kleinen" Accounts nicht so das Problem machen u. könnte man ja z.B. auf max. 10GB begrenzen zwecks Serverperformance. Alles darüber eben per Restic.

Hatte ich bisher so und benötige ich eig. wieder... :-/

Wichtiger Zusatz:

Lokale Backups werden unter /files/backup/ gespeichert.
Die Backups sollen aber definitiv nicht auf schnellen SSD/NVME Speicher gelegt werden, sondern auf (je nach Server) den zzgl. HDDs oder auf den zzgl. ext. Backup Speichern (also Storage wie z.B. Keydisc). Andernfalls schießen wir übers Ziel hinaus und wird unnötig schneller Speicher belegt.

Wie können wir das "festsetzen" - dass jeder User auf einem von uns definierten Netzwerk-Storage sein Backup Speicher bekommt.
Sprich der Pfad "files/backup" unter "lokalen Backup" müsste übers Netzwerkstorage verknüpft werden.
Natürlich sonst keinen Vollzugriff aufs Storage - jeder User hat dort quasi sein "Backup Verzeichnis" zugewiesen und keine weiteren Berechtigungen.

Genau diese Konfig. werde ich wieder benötigen und erhoffte mir, dass dies über Keyhelp soweit möglich.


Dazu kommt, wenn man die Backup Funktion unter Vorlagen aktiviert, auch die Anzahl der "Snapshots" für den User definieren kann.
Denn so könnte er unendlich viele nutzen und der Speicher wird voll... hier wäre gut, wenn der Admin je nach Tarif eine bestimmte Anzahl an Snapshots vorgeben kann und nicht nur der User.


Vl. wenigstens was für die Pro-Version als Optionale Features ?
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OlliTheDarkness
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Re: Old School Backup

Post by OlliTheDarkness »

Vieleicht das ganze ein wenig weiter gedacht:

Als Adm kannst ja ein Lokales Repository anlegen und dir den Speicherort aussuchen, also mount deiner HDD auf /backup oder was dir sonst beliebt und Problem gelöst.

Jetzt zu den Kunden, da ist es meiner Meinung nach unschön gelöst.
Der Kunde kann zwar auch ein Lokales Repository anlegen und sich dessen Speicherort aussuchen aber dieser liegt innerhalb seines Homes unter /files ...

Ungünstig aus 2 Gründen:
1. Der Adm möchte Backups auf "Low"Speed Platten bzw. einem gesonderten Datenträger, vom Mainsystem "getrennt", ablegen.
2. (Falls die Aussage Falsch ist bitte ich um Korrektur) Wird /files und somit auch der verwendete Platz vom Backup, mit in die zur verfügung stehenden Speicherplatzberechnung eingerechnet...

Eine schönere Umsetzung wäre es in meinen Augen, wenn der Kunde einfach nur bei Repository Lokal oder was anderes auswählen kann, aber bei der Auswahl von Lokal keinerlei Ziel wählen kann, sondern KH den vom Admin erstellten Repository Pfad nutzt.
Also ca so.
Adm gewählter Pfad: /lokalhddbackup
KH generierter Lokaler User Backup Pfad: /UserBackup/KH-Benutzername

Ergebnis: /lokalhddbackup/UserBackup/KH-Benutzername

Information: Kritik in jeder Art ist erwünscht. Allerdings weise ich im Vorfeld darauf hin, das diese Ignoriert wird und ich sie ablehne. :lol:
Mit freundlichen Grüßen
OlliTheDarkness

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Re: Old School Backup

Post by @ITS »

Ja - Genau meine Rede bzgl. Backup-Ziel, nur besser ausgedrückt.

Denke auch, dass dies aktuell alles in die Speicherplatz-Berechnung mit einfließt... wäre mir aber atm nicht wichtig, müsste man nur wissen.
Falls dem so ist, vl. auch ein Grund aber nicht der Hauptgrund, weshalb Backups nicht auf der Systemplatte sein sollten.
Ein Backup gehört immer extern bzw. mind. auf andere Festplatte.

Admin sollte wie du richtig sagst, am besten den Pfad für "lokales Backup" dem User vorgeben - eben z.B. auf zzgl. interne HDD und nicht auf der schnellen Systemplatte oder ein Netzwerk-Storage vorgeben, welches der User nutzen kann.

Kurz gesagt: Einfach ein vordefinierte Backup-Ziel für die User anlegen, welches dieser nicht ändern kann.

Aber natürlich optional weiterhin, diverse Remote Backup wie gehabt als Auswahl - falls Kunde lieber sein eigenes Storage nutzt.
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MLan
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Re: Old School Backup

Post by MLan »

Zum Thema selber sage ich lieber nichts, sonst krieg ich wieder eine auf's Dach. :shock:
Daher lediglich ein
+1
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OlliTheDarkness
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Re: Old School Backup

Post by OlliTheDarkness »

MLan wrote: Mon 1. Aug 2022, 00:47 Zum Thema selber sage ich lieber nichts, sonst krieg ich wieder eine auf's Dach. :shock:
Daher lediglich ein
+1
Sprich kleiner Paladin.
sonst krieg ich wieder eine auf's Dach.
Naund ?
Dann hast nen Dachschaden und brauchst nen Dachdecker.
So tust sogar was für die Wirtschaft :lol: :P
Mit freundlichen Grüßen
OlliTheDarkness

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